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Auch in Europa: BEST PRACTICE IN E-LEARNING BESCHEINIGT Drucken
Mittwoch, 01. Oktober 2008
BEST PRACTICE IN E-LEARNING BESCHEINIGT...und das mit einem Laptop, einer privaten Kamera und einem gebrauchten Scanner eines Schülers.

C. Will (Vorsitzender der Kfz-Innung), F. Reuter (Schulleiter), M. Schäfer (Fachbereichsleiter Kfz) und D. Jedan (HG der Kreishandwerkerschaft MK) freuen sich über die Auszeichnung.

In diesem europäischen Wettbewerb werden innovative Aus- und Weiterbildungsprojekte prämiert, die sich elektronischer Lehr- und Lernmethoden bedienen und in der Regel berufsqualifizierendes Wissen vermitteln. 75 Wettbewerbsbeiträge aus acht Ländern wurden hierfür eingereicht, aus denen eine hochkarätig besetzte Jury 20 Projekte für die Finalrunde auswählte. Eine Senior-Jury unter Leitung von Prof. Henning kürte aus der Runde dieser Finalisten dann die Preisträger in sechs Kategorien. Im Bereich Non-Profit-Unternehmen ging das Iserlohner Projekt, an dem auch die KFZ-Innung, die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis und das Berufsbildungszentrum (BBZ) beteiligt sind, als Sieger hervor. Für den Initiator von kfz4me.de, Oberstudienrat Markus Schäfer, eine Bestätigung seiner Arbeit, die 2007 auch schon mit dem nationalen „Rapid-Learning Award 2007” höchste Anerkennung fand.

kfz4me.de bezieht junge Menschen in die aktive Gestaltung von Lernmaterial mit ein, begeistert sie also für das aktive Lernen, für den Erwerb von Medienkompetenz und Produktionswissen. „Lernen durch Lehren”, so Markus Schäfer, ist eine Methode, für die er als Lehrer für Kraftfahrzeugtechnik besonders viel Verständnis aufbringe. Alle Beiträge auf dieser Internetplattform wurden von Schülern für Schüler erstellt. Der längste Beitrag umfasst 32 DIN-A-4-Seiten, der grafisch aufwendigste befasst sich mit dem Thema Luftmassenmesser, der mathematisch anspruchsvollste mit der Bremsanlage und ihrer Wirkung.

Doch, da ist sich Markus Schäfer mit seinen Partnern vor Ort, Christian Will als Obermeister der Kfz-Innung und Dirk Jedan als Hautgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft sicher, das Modell muss weiter entwickelt werden. Eine bessere Verzahnung von betrieblicher und schulischer Ausbildung wird dabei angestrebt. Geplant ist auch eine weitere Internationalisierung über die bereits bestehende Zusammenarbeit mit mit dem Berufskolleg in Nowotscherkassk hinaus. In diesem Zusammenhang muss das Vorhaben in Zukunft aber unterstützt werden. Zum einen ist dies möglich, indem Unternehmen geworben werden, die sich auf den Internetseiten kfz4me.de präsentieren und das Vorhaben unterstützen. Zum anderen hat das Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft einen Antrag beim Bundesministerium für Bildung und Forschung gestellt, den Unterrichtsversuch zu systematisieren und die Auswirkungen auf die Lernortkooperation zwischen Unternehmen und Schule sowie auf die Auswirkung auf den Lernenden zu erforschen. Voraussichtlich wird das Vorhaben mit dem Kürzel DiPaL (Didaktische Parallelität und Lernortflexibilisierung) am 1. August starten.

 
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